Die mittelalterlichen Geschmacksnuancen

Die mittelalterlichen Geschmacksnuancen
Nach den Regeln des Avicenna existierten 8 verschiedene Geschmacksrichtungen:
süß( durch Honig),fett ( Butter),bitter ( Nüsse),sauer oder säuerlich ( Essig),streng oder eingezwängt (unreife Zitrusfrucht),unreif, und pikant ( Gewürze )
Andere Quellen ergänzen dies noch mit geschmacklos, wie das Eiweiß.
Diese Klassifikation wird eingerahmt durch die ...
Nach den Regeln des Avicenna existierten 8 verschiedene Geschmacksrichtungen:
süß( durch Honig),fett ( Butter),bitter ( Nüsse),sauer oder säuerlich ( Essig),streng oder eingezwängt (unreife Zitrusfrucht),unreif, und pikant ( Gewürze )
Andere Quellen ergänzen dies noch mit geschmacklos, wie das Eiweiß.
Diese Klassifikation wird eingerahmt durch die 4 Elemente ( Luft, Erde, Feuer und Wasser), aber es existieren auch Unterlagen, wie die von Bartolomäus Anglicus (das Buch über die Eigenschaften der Dinge/15. Jahrhundert):
pikant, kräftiges bitter, salzig, fett,angenehm süß, geschmacklos, sauer, stark entsagend und unreif.

Im  13. Jahrhundert schrieb Aldobrandino von Siena, wohnhaft in der Champagne, auf französisch das "Régime du corps", ein Werk der Ernährungsweise für ein breites Publikum. Vielleicht erkennt man dort das Hervorgehen
einer Ernährungsweise geeignet für die gesamte Bevölkerung.
Das Tacuinum Sanitatis ist eine Übersetzung eines Buches geschrieben in Bagdad von Ibn Butlab im 10. Jahrhundert. Es enthält Tabellen mit Vorzügen der Lebensmittel.
Im Jahr 1260 wurde die lateinische Version verfasst, wahrscheinlich im Auftrag des Manfred von Sizilien.Sie existierte in zwei Formen: die erste, sehr vollständig, ist eine gute Anpassung an das Original.
Die zweite erblickte das Licht der Welt in Italien im 15.Jahrhundert. Reich ausgeschmückt, jede Seite enthielt eine Illustration, begleitet mit wenig Text.
Auf diese Weise wurde Frischkäse beschrieben als kalt und feucht. Es ist besser, wenn er von warmer Milch von gesunden Tieren stammt. Die gute Seite: er lockert und entfettet den Körper,
aber er provoziert auch die Verstopfung; um diesen Effekt zu vermeiden nimmt man keine Mandeln oder Nüsse dazu ( frische und getrocknete).
Eine griechische Legende behauptet das die Medizin erfunden wurde aufgrund nahrungsbedingter Probleme.
Man glaubte im Mittelalter, das es eine Übereinstimmung zwischen dem menschlichen Körper, der 4 Säfte beinhaltete (das Blut, weißer Schleim, gelbe Galle und schwarze Galle) und den 4 Elementen gab. So ist das Blut warm und feucht
wie die Luft, und die Melancholie, kalt und trocken wie der weiße Schleim oder die Erde. Das hat einen Einfluss auf die Lebensmittel: das Geflügel, welches in der Luft lebt ist ebenfalls warm und feucht, wogegen das Wurzelgemüse,
im Kontakt mit der Erde, kalt und trocken ist.
Um seine Gesundheit zu erhalten, sollte ein Individuum Lebensmittel verzehren, die ihm erlaubten seine Säfte im Gleichgewicht zu halten.
Je nach Temperament sollte seine Ernährung unterschiedlich sein.
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